Flächenverbrauch so gering wie möglich
In Samern sollen von insgesamt rund 350 Hektar Forstflächen – davon 70 auf westfälischer Seite – bis zu acht Hektar für Windkraftanlagen genutzt werden. Am Nordkamp sind es bis zu fünf von 260 Hektar Forst. Davon werden für das Fundament und den Kranstellplatz eines Windrades ca. 0,8 Hektar Fläche kalkuliert. Der Kranstellplatz wird mit Schotter erstellt. Das Fundament wiederum wird zu guten Teilen so hoch mit Erde abgedeckt, dass zusätzliche Äsungsflächen entstehen können. Als Ausgleichsflächen können z. B. angrenzende landwirtschaftliche Flächen im Besitz der Fürstlichen Domänenkammer aufgeforstet werden.
Außerdem wird vorgeschlagen, Laubwaldflächen im Bentheimer Wald (nahe Fachklinik), die seit jeher auch wirtschaftlich genutzt wurden, ganz aus der Nutzung zu nehmen und ökologisch weiter aufzuwerten. Art und Umfang der Ausgleichsmaßnahmen werden in Absprache mit den zuständigen Behörden des Landkreises und des Landes festgelegt. Diese Ausgleichsleistungen sind unabhängig von den aktuellen Aufforstungsarbeiten.
