Gemeinsame Umspannwerke mit anderen Energieprojekten
Um die durch mehrere Projektierer an verschiedenen Standorten gewonnene Energie ins öffentliche Stromnetz einspeisen zu können, benötigen wir Umspannwerke. Hierzu haben wir uns abgestimmt: In Bad Bentheim möchten wir von der Stadt Bad Bentheim eine bisher als Grünland genutzte Fläche am Butterweg (auf der Höhe des bereits vorhandenen Umspannwerks) erwerben und dort ein neues Umspannwerk bauen. Leitungen aus dem Nordkamp sowie vom Energiepark Sieringhoek (Stichwort: Wärmenetz Bad Bentheim) sollen hier gebündelt und der Strom eingespeist werden.
In Schüttorf soll nahe der A 31 am Ohner Diek eine solche Anlage entstehen. Hier arbeiten wir mit dem Unternehmen Abo-Wind zusammen, das angrenzend auf Bad Bentheimer Seite einen Windpark entwickelt. Geplant ist, die Leitungen aller östlich und westlich der Autobahn gelegenen Windkraftanlagen zusammenzuführen.
Wir hoffen die Windparks im vierten Quartal 2026 in den Betrieb nehmen zu können; dabei sind wir abhängig v. a. von behördlichen Prozessen. Wichtig dabei ist: Die zwingend erforderlichen Umspannwerke haben Lieferzeiten von knapp drei Jahren. Um diese Investition im Millionenbereich tätigen zu können, müssen alle Projektierer zügig Klarheit darüber haben, ob und wie die Windparks bewilligt werden.
Die Bedeutung von Umspannwerken innerhalb des gesamten Stromsystems von Höchstspannungsleitungen bis zum Hausanschluss hat übrigens einfach und übersichtlich die ED Netze GmbH, ein Netzbetreiber in Südbaden, in seinem Blog erklärt.
