Für die einen imposant, für andere störend: Die Nachtbeleuchtung der Windkraftanlagen unserer westfälischen Nachbarn ist abends von der Burg Bentheim oder der Aussichtsplattform vor der Gildehauser Mühle kilometerweit zu sehen. Lange Jahre war die dauerhafte Beleuchtung mit Positionslampen eine Standardausstattung von Windkraftanlagen. So sollten Kollisionen mit Flugzeugen und Hubschraubern vermieden werden. Neue Anlagen – so wie die von uns geplanten – verzichten in der Regel auf diesen Dauerbetrieb. Sie nutzen stattdessen mittlerweile die Transpondersignale der Luftfahrzeuge. Nur wenn das Signal etwa eines nahenden Flugzeugs empfangen wird, gehen die Blinklichter am Windrad kurzzeitig in den Betrieb.
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