Geschädigte Forstflächen in der Aufforstung

Entgegen anders lautender Behauptungen sind von uns keine Windkraftanlagen in ökologisch besonders bedeutsamen Laubmischwäldern geplant. In Samern projektieren wir bislang neun Anlagen, davon eine im Freiland und acht auf Forstflächen entlang des Ohner Dieks. Die Flächen sind durch Sandboden und Nadelhölzer geprägt. Eine Kombination aus sinkenden Niederschlagsmengen, langen Trockenphasen mit ausgetrockneten Böden, zu großer Sommerhitze und Borkenkäferbefall haben zu den bekannten Kalamitätsschäden geführt.

Zuletzt haben die drei Stürme Ylenia, Zeynep und Antonia im Februar 2022 großflächig Bäume umgeworfen. In der Folge sind rund 60 Prozent der Flächen stark geschädigt bzw. von Windwurf und Windbruch betroffen. In diesen Bereichen entwickeln sich durch natürliche Aussaat und ergänzende Aufforstung neue Waldkulturen, die aber erst in Jahrzehnten typische und dicht bewachsene Forstflächen ergeben werden. In Samern sollen von insgesamt rund 350 Hektar Forstflächen – davon 70 auf westfälischer Seite – bis zu acht Hektar für Windkraftanlagen genutzt werden.

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